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Klei­ner Ein­griff mit gro­ßem Effekt

Augenlid­straffung

Bei der Augen­lid­straf­fung wird zwi­schen der Ober­lid­kor­rek­tur und Unter­lid­kor­rek­tur unter­schie­den. Wir bie­ten die­sen Ein­griff für unse­re Pati­en­ten sowohl in Wien als auch in Graz an. 

 
Wann empfiehlt sich eine operative Augenlidstraffung?

Ein strah­len­der und kla­rer Blick ver­leiht dem Gesicht den Ein­druck der Offen­heit, Selbst­si­cher­heit, Lebens­freu­de, Freund­lich­keit und Fri­sche. Schlupfli­der und Trä­nen­sä­cke kön­nen jedoch den Blick trü­ben. Die Betrof­fe­nen wir­ken müde, trau­rig oder gar schlecht gelaunt. Aber nicht nur die posi­ti­ve Aus­strah­lung lei­det unter den hän­gen­den Lidern, oft haben Betrof­fe­ne auch mit einer zuneh­men­den Seh­ein­schrän­kung zu kämp­fen. Die mit dem Alter nach­las­sen­de Elas­ti­zi­tät und Spann­kraft der Haut ober­halb und unter­halb des Auges, sowie fami­liä­re Ver­an­la­gung sind für die Bil­dung von Schlupfli­dern und Trä­nen­sä­cken ver­ant­wort­lich. Eine Lid­straf­fung ist ein klei­ner ope­ra­ti­ver Ein­griff, der mit einem mini­ma­len Auf­wand einen ver­jün­gen­den Effekt und die Auf­he­bung der Gesichts­feld­ein­schrän­kung mit sich bringt.

Wird das Her­ab­hän­gen der Ober­li­der durch her­ab­drü­cken­de Augen­brau­en ver­ur­sacht, soll­te zunächst ein Augen­brau­en­lift erwo­gen wer­den, da eine Ober­lid­straf­fung hier kei­nen aus­rei­chen­den Erfolg brin­gen wird. 

Wie läuft die Operation ab? Ab wann sind Sie wieder gesellschaftsfähig?

Bei der Augen­lid­straf­fung wird zwi­schen der Ober­lid­kor­rek­tur und Unter­lid­kor­rek­tur unter­schie­den.

Die Ober­lid­kor­rek­tur ist die am häu­figs­ten durch­ge­führ­te Ope­ra­ti­on in der Ästhe­ti­schen Plas­ti­schen Chir­ur­gie. Bei die­sem Ein­griff kommt es zur Ent­fer­nung von über­schüs­si­ger Haut, Mus­ku­la­tur und Fett­ge­we­be. Der Haut­schnitt wird hier­für in der Lid­fal­te gesetzt und ist spä­ter nicht oder nur sehr leicht zu sehen. In man­chen Fäl­len muss zudem ein Augen­brau­en­lift durch­ge­führt wer­den. Nur so kön­nen Kon­tu­ren wie­der­her­ge­stellt und ein opti­ma­les Ergeb­nis erzielt wer­den.

Bei der Kor­rek­tur des Unter­lids kommt es zur Ent­fer­nung über­schüs­si­gen Fetts. Der Haut­schnitt dafür wird im Bereich der Schleim­haut gesetzt. Die dabei ent­ste­hen­de Nar­be ist spä­ter nicht mehr zu sehen. In man­chen Fäl­len ist es zudem not­wen­dig, über­schüs­si­ge Haut zu ent­fer­nen. Hier­bei erfolgt der Schnitt knapp unter dem Wim­pern­kranz. Die dabei ent­ste­hen­de mini­ma­le Nar­be ist spä­ter nicht mehr sicht­bar.

Die Ober­lid- als auch die Unter­lid­straf­fung erfol­gen wahl­wei­se ambu­lant unter loka­ler Betäu­bung oder in Nar­ko­se mit 1 Nacht Auf­ent­halt und dau­ern jeweils etwa 60 Minu­ten. Fünf Tage nach dem Ein­griff wer­den Ihnen die Fäden gezo­gen und Sie sind wie­der gesell­schafts­fä­hig.

Abb: Vor- und nach Ober­lid­kor­rek­tur

Abb: Vor- und nach Unter­lid­kor­rek­tur

Nach welcher Zeit ist das Operationsergebnis endgültig beurteilbar? Wie lange hält der Operationseffekt an?

Das end­gül­ti­ge Ergeb­nis der Lid­straf­fung kann erst beur­teilt wer­den, wenn alle Schwel­lun­gen abge­klun­gen sind und das Augen­are­al berüh­rungs­un­emp­find­lich ist. Dies dau­ert in der Regel zwei bis drei Mona­te. Der Effekt des Ein­griffs hält für meh­re­re Jah­re an. 

Welche Nebenwirkungen sind möglich? Welche Risiken bestehen? Sind sichtbare Narben zu erwarten? 

Fast immer kommt es nach dem Ein­griff zu Schwel­lun­gen, Blut­ergüs­sen und Span­nungs­ge­füh­len. Die­se klin­gen aber nach etwa 10 Tagen wie­der ab. In sel­te­nen Fäl­len kommt es zu Nach­blu­tun­gen, Infek­tio­nen und Pro­ble­men mit der Wund­hei­lung. Hin und wie­der tre­ten Emp­fin­dungs­stö­run­gen im behan­del­ten Augen­are­al auf. Die­se geben sich aber zumeist nach eini­gen Wochen wie­der. Stö­ren­de Nar­ben sind sel­ten, kön­nen aber in jedem Fall mit einer wei­te­ren Ope­ra­ti­on ent­fernt wer­den. Sel­ten kla­gen Pati­en­ten über ein vor­über­ge­hen­des Tro­cken­heits­ge­fühl in den Augen. 

Was sollten Sie vor dem Eingriff beachten? 

Set­zen Sie zwei Wochen vor dem geplan­ten Ein­griff alle blut­ver­dün­nen­den Medi­ka­men­te ab. Dazu zäh­len unter ande­rem Vit­amin E- Prä­pa­ra­te, Grip­pe- und Schmerz­mit­tel, die Ace­tyl­sa­li­cyl­säu­re ent­hal­ten. Ver­mei­den Sie die Ein­nah­me von Aspi­rin. Die­se Maß­nah­me beugt einer erhöh­ten Blu­tungs­nei­gung vor. Ver­zich­ten Sie zir­ka 10 Tage vor dem Ope­ra­ti­ons­ter­min auf den Kon­sum von Niko­tin. Niko­tin redu­ziert die Durch­blu­tung der Haut und wür­de sich somit nega­tiv auf die Wund­hei­lung aus­wir­ken. 

Was sollten Sie nach dem Eingriff beachten? 

Um die Schwel­lung so gering wie mög­lich zu hal­ten, soll­ten Sie eini­ge Tage nach dem ope­ra­ti­ven Ein­griff aus­schließ­lich mit erhöh­tem Ober­kör­per schla­fen. Die Ver­wen­dung von Kühl­kom­pres­sen kann die Schwel­lung zusätz­lich redu­zie­ren. Um die Wund­hei­lung nicht zu gefähr­den, soll­ten Sie eini­ge Tage lang auf Niko­tin ver­zich­ten und die Wun­de tro­cken hal­ten. Ver­mei­den Sie für etwa 10 Tage stär­ke­re kör­per­li­che Anstren­gung, dazu zählt auch sport­li­che Betä­ti­gung.

Mei­den Sie direk­te Son­nen­ein­strah­lung, solan­ge Schwel­lun­gen und Blut­ergüs­se nicht voll­stän­dig abge­klun­gen sind. Auf den Sola­ri­um­be­such soll­ten Sie in die­ser Zeit eben­so ver­zich­ten. Etwai­ge Nar­ben müs­sen vor UV- Bestrah­lung geschützt wer­den, solan­ge die­se gerö­tet sind. Tun Sie dies mit einer Son­nen­bril­le oder einer Son­nen­creme mit hohem Licht­schutz­fak­tor. Auf hei­ße Bäder oder den Sau­na­be­such soll­ten Sie die nächs­ten acht Wochen ver­zich­ten. Das Schmin­ken des Ober­lids ist zir­ka 10 Tage nach dem Ein­griff wie­der mög­lich. Hal­ten Sie kon­se­quent alle Nach­sor­ge­ter­mi­ne ein.

 

Oberlidstraffung

Auf den Punkt gebracht
  • Dau­er der Behand­lung

    60 Minu­ten

  • Nar­ko­se

    Lokal­be­täu­bung oder Voll­nar­ko­se

  • Auf­ent­halt

    Ambu­lant oder 2 Tage

  • Nach­be­hand­lung

    2 Wochen

  • Aus­fall­zeit

    5–7 Tage

  • Ein­tritt der Wir­kung

    2–3 Wochen

  • Dau­er der Wir­kung

    7–10 Jah­re

Unterlidstraffung

Auf den Punkt gebracht
  • Dau­er der Behand­lung

    60 Minu­ten

  • Nar­ko­se

    Lokal­be­täu­bung oder Voll­nar­ko­se

  • Auf­ent­halt

    Ambu­lant oder 2 Tage

  • Nach­be­hand­lung

    2 Wochen

  • Aus­fall­zeit

    5–7 Tage

  • Ein­tritt der Wir­kung

    2–3 Wochen

  • Dau­er der Wir­kung

    7–10 Jah­re

Wich­ti­ger Hin­weis

Die­se Infor­ma­ti­on ersetzt kein Arzt­ge­spräch. Sie wer­den in mei­ner Pra­xis umfas­send auf­ge­klärt und Ihr spe­zi­el­ler Fall wird beson­ders betrach­tet. 

Ich freue mich auf unser Gespräch! 

Dr. Tilman Keck

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Privatklinik Döbling
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